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Klassisches Schwanktheater serviert das
Hausener Schneckentheater noch zweimal, am 19. und am 26. November: In
"Pleitegeier über Gut Weinstein" geht es nicht nur um ein
finanziell angeschlagenes Weingut, sondern vor allem um deftige Sprüche und
derben Humor.
Zu dumm, wenn
die Chefin lieber auf dem frisch erworbenen Feuerstuhl mit ihrer Gang
rumhängt, als sich um das eigene Weingut zu kümmern. Doch genau für diesen
für ihr Alter eher ungewöhnlichen Lebensstil hat sich Hedwig Weinstein
(Heidemarie Maier) entschieden.
Und so geht
es in Gut Weinstein drunter und drüber, während der Gerichtsvollzieher
(Tobias Wutzler) fröhlich, "das ist ein Ausdruck von Macht und
Gewalt", Kuckucks auf das Mobiliar klebt. Es hilft auch nicht gerade,
dass der Angestellte Gustl (Peter Wutzler) nicht gerade das hellste Licht
an Gottes Weihnachtsbaum ist: "Wir sind bankrott? Ist das eine neue Rebsorte?"
Launiger Theaterabend
Eine
abgedrehte Alte, die gerne nackte Männer in Zeitschriften anschaut
(Brigitte Müller), ein heiratswütiger Junggeselle vom Nachbargut (Hubert
Häcker), eine noch nicht verheiratete Gutstochter, die erst erbt, wenn sie
unter der Haube ist (Karin Stierle) und eine fleißige Angestellte, die
retten möchte, was zu retten ist (Alexandra Wutzler), dazu der eine oder
andere deftige Gag und Spruch: "Pleitegeier über Gut Weinstein",
die zehnte Produktion des Hausener Schneckentheaters, mischt die
klassischen Komödienzutaten zu einem launigen Theaterabend für Schwankfans.
Das besondere
an der Produktion: Das 1995 gegründete Hausener Schneckentheater
funktioniert ohne Regisseur. Jedes Stück inszeniert das Ensemble gemeinsam.
"Pleitegeier über Gut
Weinstein" ist noch am 19. und am 26. November in der Hausener
Festhalle zu sehen. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Weitere
Informationen im Internet unter www.hausener-schneckentheater.de
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2005 SZ/BZ
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